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Ziegelei Schittborzitz

Geschichte der Ziegelei in Schittborzitz

Die Gründung Schittborzitzer Ziegelei genau zu datieren ist wohl nicht möglich, weil gute Verarbeitbarkeit des örtlichen Tons haben die Anwohner schon vor langer Zeit entdeckt. Ton, der in Schittborzitz abgebaut ist, benötigt keine andere Zusatzstoffe und produziert aus heutiger Sicht sehr harte, ideal saugfähige und so auch langfristig widerstandsfähige, erosionsbeständige Ziegel.

Ringofen Schornstein des Ringofens

Vor dem Ersten Weltkrieg waren aus Schittborzitzer Ton Ziegel herge­stellt nach seinerzeit traditionellen Methoden, das heißt Gestaltung in verschiedenen Holzformen in Gemisch mit Naturmaterial, vor allem mit Stroh, und überwiegend ohne Brennen. Später hat man begonnen die Ziegel auch zu brennen mit Hilfe von, aus heutigem Gesichtspunkt, improvisierten Brennsysteme. Moderne technologische Ausrüstung der Ziegelei, in dem Hang am südöstlichen Rand von Schittborzitz platziert, war erst nach der Gründung der unabhängigen Tschechoslowakischen Republik errichtet. Zuerst erbaut man den Ringofen mit entsprechenden Verarbeitungs- und Bergbauausrüstung. Noch vor dem Zweiten Weltkrieg wurde die Ziegelei mit kompletter Maschinenausstattung und Technologien für die Herstellung von gebrannten Ziegeln fertiggebaut.

Historische Karte

Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Produktion von Ziegeln abgestellt und die Technologie konserviert. Der Betrieb konnte erst nach dem Kriegsende neu gestartet werden. Nach dem Jahr 1948 war die Ziegelei verstaatlicht und die Produktion ging mit der vorhandenen Ausrüstung bis zum Ende neunziger Jahre.Im Rahmen der Restitution wurde die Ziegelei auf den ursprünglichen Eigentümer zurückgegeben, jedoch mit technischer Ausrüstung, die aus der fünfziger Jahre stammt, trotz dem mit Ringofen der zuverlässig läuft bis heute.

Aus heutigen modernen Sicht ist solche Herstellung anspruchsvoll an Handarbeit und erfordert sehr spezifische Berufe, über welche man ohne zu übertreiben sagen kann, dass die sterben aus. Das ändert aber nichts auf der Sache, dass die gebrannten Ziegel aus Schittborzitzer Ziegelei sind was einzigartiges und nichts ähnliches ist in üblichen Baustoffsgeschäften zu kriegen.

Es ist kein Zufall, dass in der Weinregion waren das seit langem überaus geschätzte hochwertige Ziegel, von denen ist wesentlichen Teil der örtlichen Gebäude erbaut gewesen. Und, natürlich, nicht nur Gebäuden. Auch heute gehören unter wichtigste Abnehmer die Erbauer der Weinkeller, wo stellen die Schittborzitzer Ziegel mehr als ein Jahrhundert einen untrennbaren Bestandteil der Weintechnologie dar.

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